Ferrari zeigt die gesamte Produktpalette der neuen Generation in Paris

Ferrari zeigt die gesamte Produktpalette der neuen Generation in Paris

Weltpremiere des neuen Chassis aus F1 Verbundstruktur für limitierte, Spezialserie mit Hybridantrieb

Paris, 27. September - Ferrari zeigt auf dem diesjährigen Pariser Salon die aktuelle Produktpalette bestehend aus fünf Modellen. Sie repräsentieren die neue Generation der 8- und 12-Zylinder-Modelle des Unternehmens.

Der F12berlinetta ist mit seinen 740 PS und der leichten, kompakten Bauweise der leistungsstärkste V12, der je gebaut wurde. Daneben hat ein Modell mit einer ganz anderen Mission seinen großen Auftritt – der FF. Der revolutionäre Viersitzer mit Allradantrieb glänzt in Paris mit einem neuen Panoramadach aus einem reflektierenden Spezialglas (LowE) auf voller Länge, das echtes Cabrio-Fahrgefühl vermittelt und trotzdem Wärme- und Schallschutz bietet.

Das Coupé und die Spider-Version des 458 mit dem preisgekrönten V8-Motor, der zwei Jahre in Folge den Best Performance Engine Award erhatlen hat, wurden für Fahrer entworfen, die sich ein sportlicheres Fahrerlebnis wünschen. Der California 30 – die „30“ im Namen steht für die Gewichtsreduzierung und die Leistungssteigerung des Modells, das zu Jahresbeginn vorgestellt wurde – ist für Fahrer gedacht, die größeren Wert auf Vielseitigkeit in der Nutzung legen.

Ganz im Sinne der Philosophie „Unterschiedliche Ferrari für unterschiedliche Ferraristi“ sind diese Fahrzeuge mit unterschiedlichen Zielsetzungen gebaut worden. Sie ergänzen sich gegenseitig, bleiben sich aber immer in ihrer Einzigartigkeit treu, in der Leistung, im Fahrvergnügen und im technischen Fortschritt. Alle bieten sie ein exklusives Design, das ein modernes Styling mit den traditionellen Merkmalen von Ferrari verbindet.

Ferrari investiert beträchtliche Summen in seine Produktpalette. So wurden 8- und 12-Zylinder-Motoren mit bisher ungekannten Leistungen und Drehzahlen entwickelt. Gleichzeitig wurden die Fahrzeuge immer sparsamer im Verbrauch. Dank wichtiger Innovationen wurden die Autos auch immer leichter. Der Karosseriebauer Scaglietti, der sich auf die Aluminiumherstellung spezialisiert hat, arbeitet mit über 25 unterschiedlichen Legierungen, die teilweise zum ersten Mal im Automobilbereich eingesetzt werden.

Im ganzen Produktspektrum sind die Motoren um rund 100 PS stärker geworden, aber der Kraftstoffverbrauch und die Emissionen wurden im Vergleich zu den Werten, die vor vier Jahren gemessen wurden, um 30 Prozent gesenkt. Das liegt nicht nur an der Optimierung der Motoren und Bauteile, sondern auch an der Aerodynamik, den Reifen und anderen Fahrzeugteilsystemen.

Ferrari investiert auch weiterhin stark in Innovationen. So will Ferrari in naher Zukunft das erste Hybridmodell seiner Geschichte auf den Markt bringen. Nachdem Ferrari bereits die Bauart und den Antriebsstrang der neuen Reihe vorgestellt hatte, soll in Paris nun das neue Chassis mit Verbundstruktur präsentiert werden, das direkt anhand der Formel-1-Technologie entwickelt wurde.

Bei der Entwicklung des neuen Hybridmodells, das in einer limitierten Sonderserie herauskommen soll, konnte Ferrari auf seine umfangreichen Erfahrungen in der Arbeit mit Verbundwerkstoffen für seine Einsitzer zurückgreifen. Bei diesem Modell entschied sich Ferrari gegen die industriellen Herstellungstechniken für Kohlefaser, wie z. B. RTM (Resin Transfer Moulding), wie sie im Automobilbereich üblich sind, da sie nicht den Qualitäts- und Funktionsstandards entsprechen, die Ferrari sich gesetzt hat.

Die Materialien, Designmethoden, Konstruktionsprozesse, Mitarbeiter und Instrumente, die dabei im Einsatz sind, stammen alle aus der Scuderia Ferrari. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, für die insbesondere die Zusammenarbeit mit Rory Byrne, dem F1-Chefdesigner von Ferrari, wichtig war, dem gleich 11 der Meisterschaftstitel des Teams zu verdanken sind.

Für das Chassis werden vier verschiedene Arten von Kohlefaser verwendet. Es wird handlaminiert und in Autoklaven gehärtet. Die dabei angewandten Herstellungsprozesse integrieren die unterschiedlichen Komponenten für ein optimales Design.

Die Hauptstruktur besteht aus T800-Kohlefaser. Stellenweise kommt T800UD, ein unidirektionales Kohlefaserband, zum Einsatz, das der Verstärkung dient. Um sicher zu stellen, dass das Gewicht auf ein absolutes Minimum beschränkt bleibt, bestehen die Unterbau-Konstruktion und der Querträger aus einer anderen, besonders zugfesten Kohlefaser, nämlich M46J. In bestimmten wichtigen Bereichen, wie den Türen, wurde sehr stabiles T1000 verwendet, da es eine besonders gute Stoßdämpfung aufweist. Wegen dieser Eigenschaft kommt es auch im Nasenkonus der Einsitzer zum Einsatz. Die Kohlefaser wird für den Unterboden mit Kevlar® verstärkt, um Schäden durch aufwirbelnden Straßensplitt vorzubeugen.

Das Chassis ist insgesamt 20 Prozent leichter als das des Enzo Ferrari, trotz des zusätzlichen Gewichts, das die Hybridkomponenten mitbringen und durch gesetzliche Vorschriften bestimmt wird. Die Verwindungssteifheit wurde um 27 Prozent verbessert, die Durchbiegefestigkeit um 22 Prozent gesteigert.

Änliche News

9/20/2012 Größte Ferrari-Parade der Welt mit 964 Wagen als offizieller Guinness Weltrekord anerkannt

Ferraris Rekordparade mit 964 Ferrari im Rahmen der Ferrari Racing Days in Silverstone am Samstag, den 15. September 2012...

 

Garantierte Ferraris aus Vorbesitz

Unsere Zertifizierung für Ferraris aus Vorbesitz

FerrariStore.com

Besuchen Sie das offizielle Ferrari Geschäft

Ferrari Genuine

Original-Zubehör und -Ersatzteile

Corse Clienti

Verfolgen Sie die Ferrari Challenge-Meisterschaften

Ferrari S.p.A. - Rechtssitz: Via Emilia Est 1163, Modena (Italien) - Gesellschaftskapital Euro 20.260.000 - USt-IdNr./St.Nr. 00159560366
Eingetragen im Firmenregister von Modena unter Nr. 00159560366 - Copyright 2014 - Alle Rechte vorbehalten