Design & Stil

Stil und Aerodynamik

Das Styling des FF – für das sich Pininfarinaverantwortlich zeichnet – ist in jeglicher Hinsicht vollkommen neu. Der FF istmodern, innovativ, futuristisch und außergewöhnlich elegant: die perfekteVerbindung von aerodynamischen Auflagen und Designregeln. Sieht man genauerhin, stellt man fest, dass der FF eine typische Ferrari-Handschrift trägt, mitder er sich von anderen Wagen deutlich unterscheidet und die ihn mit derTradition des springenden Pferds verbindet. Die Form des FF respektiert nicht nur die Innovation desAutomobilbauers aus Maranello sondern sie ist dabei gleichzeitig innovativ undbricht mit der Vergangenheit. Man könnte auch sagen: eine Revolution. Einegewachsene Modernität, eine Mischung aus Trends des dritten Jahrtausends, womitein Look geschaffen wird, der in die Automobilgeschichte eingehen wird.

Dabei ist das Styling des FF jedoch durchaus klassisch.Der neue Wagen des springenden Pferds ist in traumhaft stromlinienförmige undbeinahe gemeißelte Formen gekleidet, deren Stil und Volumen ein gewisses Understatement aufweisen. Er verbindet Kompaktheit, dezente Überhänge, abgerundete Formen und beeindruckende Kraft. Zukunft und Vergangenheit zugleich: das Besteder Vergangenheit lebt im Aufbau und dem Design dieses Viersitzers auf, um die Sportlichkeit des Wagens, der für sämtliche Wetter- und Straßenverhältnisseentwickelt wurde, zu unterstreichen.
Das schlanke und elegante Design sind Teil deraußergewöhnlichen aerodynamischen Effizienz dieses Wagens. Durch Simulationen und Tests im Windkanal konnten die externen und internen Windflüsse optimiertwerden, um einerseits die bestmögliche Kühlung des Laufwerks des FF undandererseits Spitzenwerte bezüglich Abtrieb und Luftwiderstand zu erzielen. Die aerodynamische Effizienz des Wagens, diewissenschaftlich mit dem Verhältnis aus Luftwiderstandskoeffizient Cd (0,329) unddem Abtriebskoeffizienten (0.200) bestimmt wird, liegt bei 0,608. Dies ist derbeste Wert, der jemals mit einem Wagen dieser Art erzielt werden konnte.
ie Luft, die in den Motorraum strömt, fließt über dieseitlichen Auslässe ab. Diese Flanken verleihen dem Wagen eine aufregende Aggressivität bei gleichzeitig geschmeidiger Anziehungskraft. Die Formen des FF sind außergewöhnlich stromlinienförmigund aerodynamisch. Die Ingenieure konzentrierten sich auf das Kreieren einer faszinierenden, aggressiven Form, indem sie jeden Bereich des Wagens seiner Funktionentsprechend formten, ganz im Einklang mit dem konzeptionellen Minimalismus, der Formen und Volumen des Wagens auszeichnet. Der Luftfluss wird entlang der Seiten um die Heckleuchten, über das Dach und den Nolder geleitet, um niedrigen Luftwiderstand zu gewährleisten.
Detaillierte aerodynamische Forschungen und zahlreicheTests im Windkanal wurden für das Heck des Wagens durchgeführt. Belüftungsschlitze neben den Heckleuchten reduzieren den Druck im Radkasten, wobeijedoch gleichzeitig auch Sogturbulenzen durch den Base Bleed-Effekt verringertwerden. Die beiden Luftauslässe an der Stoßstange teilen den Luftfluss entlangden Seiten des Wagens exakt an dem Punkt, an dem Sog und Depression minimiertwerden. Der Heckdiffusor, der den Luftablass vom Unterbodenoptimiert, verfügt über drei Kanäle und zwei neue Eigenschaften: zum einen einTragflächenprofil, das die Ablasskapazität und den Abtrieb erhöht, wobei eineleichte Wölbung im mittleren Kanal genutzt wird. Zum anderen die seitlichen, konkaven Kanäle, welche sicherstellen, dass der Depressionsbereich gleichmäßigüber den gesamten Bereich des Unterbodens verteilt bleibt. Ein weiteres vollkommen neues Element ist das Chassis desFF, das entwickelt wurde, um im Fahrzeuginneren mehr Platz und mehr Komfortbieten zu können sowie um den ab 2015 geltenden Sicherheitsvorschriften zuentsprechen.
Dabei handelt es sich vornehmlich um eine Spaceframe-Konstruktion die, wie alle neueren Modelle des Hauses Ferrari, aus Aluminiumgefertigt ist. Verschiedene Legierungen wurden verwendet, um die Effizienz zusteigern und ein besseres Leistungs-Gewichts-Verhältnis zu erzielen. Hohle Gussverbindungen wurden genutzt um Steifigkeit der Struktur zu erhöhen und gleichzeitig das Gewicht zu reduzieren. Das neue Chassis wurde gemeinsam mit der Karosserieentworfen, um die Anzahl der einzelnen Komponenten zu reduzieren. Die Teile der Karosserie sind nun nicht nur effizienter sondern auch fast ausschließlichdurch Fließpressen und Guss gefertigt. Dies führte dazu, dass das Chassis des FF zehn Prozent leichter ist als das der vorangegangenen Fahrzeuggeneration, wobei sie jedoch gleichzeitig eine sechs Prozent höhere Verwindungssteifigkeitaufweist.

Gallery exterior

 
Gallery exterior
The FF’s technological excellence shown in exclusive images of the first four-wheel drive car from Maranello in action under special road and weather conditions.

Gallery in the studio

 
Gallery in the studio
A close look at the FF with an exclusive series of images taken in the studio.

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