Ferrari und Claude Lelouch drehen „Grand rendez-vous“
– Der SF90 Stradale und Charles Leclerc als Hauptdarsteller in einem besonderen Kurzfilm. Die Aufnahmen im Fürstentum Monaco entstanden dort, wo eines der wichtigsten Rennen der F1-Saison stattfinden sollte. –
Es gibt Termine, die gehen einfach nicht unter. Auch wenn es hoch hergeht, verlangen sie gebührende Achtung und bieten die Chance, etwas Einzigartiges und Unvergessliches zu schaffen. Der für diesen Sonntag geplante Formel-1 Grand Prix von Monaco wurde wegen der Covid-19-Pandemie bekanntlich abgesagt (das letzte Jahr, in dem in Monaco kein Formel-1-Rennen gefahren wurde, war 1954). Aus oben genannten Gründen dreht der französische Regisseur Claude Lelouch am eigentlichen Renntag frühmorgens wieder einen Kurzfilm. „Le grand rendez-vous“ mit Charles Leclerc ist angelehnt an sein Meisterwerk „C'etait un rendez-vous“ aus dem Jahr 1976
Einer der beiden Hauptdarsteller ist diesmal der Ferrari SF90 Stradale, das erste Hybrid-Serienmodell mit dem sich aufbäumenden Pferd. Der wird vom hochtalentierten monegassischen Fahrer auf einer mitreißenden Fahrt über die mäandernden Straßen des Fürstentums gelenkt. Der neue Kurzfilm schafft es, die Stimmung rund um den legendären Grand Prix wie auch das unwiderstehliche Dröhnen des Ferrari 275 GTB aufzugreifen, das schon Markenzeichen des 1976 in Paris gedrehten Streifens war.
Die Leistungsdaten des SF90 Stradale sind einzigartig für ein Ferrari Serienmodell und werden von Leclerc auf dem Stadtkurs getestet: 1000 cv, 1,57 kg/cv Leistungsgewicht und 390 kg Anpressdruck bei 250 km/h. Der Modellname erinnert an das 90-jährige Bestehen der Scuderia Ferrari, das letztes Jahr gefeiert wurde. Zugleich steht er exemplarisch für die beiderseitigen Vorteile, die der Technologietransfer zwischen den Straßenmodellen und den Rennwagen von Ferrari schafft. Das neueste Modell ist das beste Beispiel, wie dies immer wieder gelingt.
Die ersten französischen Dreharbeiten nach Ende der Ausgangssperren stehen symbolisch für die Rückkehr in die postpandemische „neue Normalität“ und den Neuanfang der Filmbranche, die von den jüngsten Restriktionen schwer getroffen war.
Ferrari stellte sich gerne als Partner bereit. Der Film sollte zeigen, dass Ferrari für seine Tifosi, Kunden und Freunde da ist. Zugleich sollte damit die Hoffnung ausgedrückt werden, dass die Welt mit den schmerzhaften und vielschichtigen Auswirkungen dieser Gesundheitskrise zurechtkommt, die niemanden unberührt lässt. Die Nachricht ist, dass wir wieder positiv in die Zukunft blicken können, nicht zuletzt weil im Juli die Formel-1-Saison beginnen soll.
In diesem Geist hat sich die Marke aus Maranello in den zurück liegenden Monaten entschlossen gegen die Covid-19-Krise gestemmt. Um konkret zu helfen, wurden beispielsweise Fundraisings veranstaltet und medizinische Ausstattung an Krankenhäuser verteilt. Im Werk Maranello wurden Ventile für Beatmungsgeräte produziert, und im jüngsten Technologietransfer wurde ein Lungenbeatmungsgerät (FI5) entwickelt, dessen Montageanweisungen weltweit frei zugänglich sind.