Leidenschaft
Der Geschmack von Eleganz
Eine Auszeichnung durch den renommierten Michelin-Führer zu erhalten, ist ein entscheidender Moment in der Karriere eines jeden Kochs. Clare Smyth erreichte diesen Meilenstein im August 2021, als die renommierte kulinarische Institution ihr ihren dritten Stern für ihr Restaurant „Core by Clare Smyth“ verlieh, das sie erst fünf Jahre zuvor eröffnet hatte.
Im folgenden Jahr erfüllte Clare ein Versprechen, das sie ihrem Teenager-Ich gegeben hatte: Falls sie es sich jemals leisten könnte, würde sie sich einen Ferrari kaufen. „Ein Portofino“, sagt sie und ein Lächeln breitet sich über ihr Gesicht aus. „Ich habe Autos von klein auf geliebt. Und ich habe immer das beste Auto gekauft, das ich mir zum jeweiligen Zeitpunkt leisten konnte.“
Ihre Karriere zeigt, dass sie eine erstaunlich zielstrebige Persönlichkeit ist. Aufgewachsen in der Grafschaft Antrim überquerte sie mit nur sechzehn Jahren die Irische See, um in England ihre Ausbildung zu beginnen. Mit Mitte zwanzig hatte sie bereits in einer Reihe von renommierten Küchen gearbeitet und verbrachte dann fünfzehn Jahre bei Gordon Ramsay – zehn davon als Chefköchin –, bevor sie ihr eigenes Restaurant im Londoner Stadtteil Notting Hill eröffnete.
„Ich bin ziemlich dickköpfig“, gibt sie ehrlich zu. „Und unglaublich ehrgeizig.“
Mit seinem eleganten Stil, dem kraftvollen V8-Biturbo-Motor und seiner Alltagstauglichkeit hat der Roma Spider Clare Smyth vom Londoner Arbeitsweg zu einem kulinarischen Abenteuer in Frankreich geführt
Die 47-jährige mehrfach ausgezeichnete Köchin skizziert den Weg, der ihre Welt der gehobenen Gastronomie mit der Welt der Luxus-Sportwagen verbindet: „Ich war immer überzeugt davon, eines Tages einen Ferrari zu besitzen, weil das für mich immer das Nonplusultra war.“
Dies alles erzählt sie mit dem für sie typischen ruhigen Gesichtsausdruck und ihre Sitzhaltung ist auffallend kontrolliert, elegant und aufrecht. Es überrascht nicht, dass sie in der Küche für Ihre „Zen“-Haltung bekannt ist: Ihre Gelassenheit steht in starkem Kontrast zu einer Umgebung, in der lange Zeit ein eher hektischer und aggressiver Umgang gepflegt wurde.
Als Teenagerin arbeitete die Bauerntochter Clare am Wochenende und in den Schulferien in den Restaurants vor Ort. Und verliebte sich ins Kochen. Mit fünfzehn sammelte sie die damals beliebten Kochbücher des Schweizer Kochs Anton Mosimann. „Es wurde zu einer Art Obsession“, so Clare. „Damals habe ich auch zum ersten Mal von den Michelin-Führern erfahren.“
Tatsächlich bilden der Guide und die begehrten Sterne, die er vergibt, eine Brücke zwischen Clares beiden großen Interessen – Essen und Autos. Ihr außergewöhnliches Talent für Ersteres hat es ihr ermöglicht, ihrer Liebe zu Letzterem nachzugehen.
Als ihr dieses Jahr ein Roma Spider angeboten wurde, zögerte sie nicht lange. Sein „eleganter Look“ zog sie in den Bann. „Es geht um das äußere Erscheinungsbild der Dinge, um ihre Form, ihre Schönheit“, sinniert sie.
Clare Smyths eleganter Stil harmoniert perfekt mit der zeitlosen Schönheit des Roma
Dies sind vielleicht auch die charakteristischen Merkmale, die ihre Küche auszeichnen. Gerichte, welche die besten lokalen Zutaten verwenden, dabei aber oft auf unglaublich raffinierte Weise präsentiert werden. Dies trägt zum kulinarischen Gesamterlebnis bei.
In all dem sieht die Köchin enge Parallelen zu der handwerklichen Hingabe, die ihre Lieblingsautomarke auszeichnet. Sie verwendet in diesem Zusammenhang sogar dieselbe Terminologie. „Es geht um das Innere und das Äußere“, sagt sie. „Es geht um Form und Gestalt. Es geht um das Finish. Das Detail. Natürlich ist der Klang unglaublich. Alles dreht sich um das Auto und sein Erbe.“
Sie schwärmt von ihrem neuen Roma Spider und meint, dass sie zufriedener nicht sein könnte. Sie hat mit ihm bereits Frankreich bereist und dabei eine Route gewählt, die sie zu verschiedenen mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants führte.
Aber ihr Roma Spider ist nicht nur für den Urlaub gedacht. „Ich kann mit ihm auch durch London fahren, ich kann ihn wirklich oft nutzen“, betont sie. „Er bietet hohen Fahrkomfort. Er ist benutzerfreundlich. Man kann ihn einfach parken.“ Tatsächlich steht der wunderschöne Roma Spider in der Lackierung Rosso Fuoco oft direkt vor ihrem dezent-eleganten Restaurant in Notting Hill. „Die Resonanz auf das Auto ist phänomenal“, sagt sie. „Ich parke es vor dem Restaurant, die Leute halten auf der Straße an, um Fotos zu machen. Die Leute lieben Ferrari. Die Autos sind wunderschön. Und zeitlos.“
Und wie alle guten Köche wissen, ist Timing alles.