Produktion und Abläufe

Produktion und Abläufe

Seit über 65 Jahren fertigt Ferrari Sportwagen, die den Maßstab in ihrem Bereich setzen. Dies ist unter anderem der engen Verbindung mit den Motorsportprojekten zu verdanken, die dem Unternehmen stets auch als Technologielabor dienten. Perfektion im Bereich Design, Exzellenz bei der Fertigung, in Verbindung mit höchsten handwerklichen Qualitätsstandards, einem Höchstmaß an Exklusivität (knapp über 7.000 Wagen pro Jahr): dies sind die Elemente, welche die Wagen des Hauses Ferrari auszeichnen, Wagen, die vollständig im Werk in Maranello gefertigt werden. In diesen Tagen steht man vor einer neuen Herausforderung: Reduzierung der Abgase und des Verbrauchs, wobei jedoch eine Steigerung von Leistung und Fahrvergnügen nicht vernachlässigt werden darf. Die Arbeit im Bereich der technischen Innovation schreitet voran. Ferrari ist in diesem Bereich für die gesamte Automobilindustrie zu einem Maßstab geworden. In den vergangenen Jahren konzentrierte man sich hier auf die Forschung im Materialbereich, wozu unter anderem das Carrozzeria Scaglietti Technikcenter ins Leben gerufen wurde, um ein Leichtmetallchassis zu fertigen. Gleichzeitig greift man auf die in der Formel 1 entwickelten Technologien zurück, wenn es um Kohlefaser und elektronisch gesteuerte Kontrollsysteme geht. Diese haben mit dem LaFerrari ein noch nie zuvor in einem Straßenwagen gefundenes Niveau an Komplexität und Integration gefunden.

 
 
 

Eine neue und umfassende Modellpalette.

In der aktuellen Modellpalette findet man fünf Fahrzeuge, die allesamt auf ihre eigene Weise die einzigartige DNA des Hauses Ferrari – bestehend aus Leistung, Begeisterung und technischer Innovation – umsetzen.
Die drei 8-Zylinder Modelle (California 30, 458 Italia, 458 Spider) und die beiden V12 (F12berlinetta und FF) sind eine neue Generation an Fahrzeugen, die der Philosophie “verschiedene Ferraris für verschiedene Ferraristi” entsprechen, wobei jedes Modell unterschiedliche Kriterien erfüllt. Der sportliche 12-Zylinder Gran Turismo ist der FF, der erste Viersitzer mit Vierradantrieb in der Geschichte des springenden Pferds. Extrem hohe Leistung und Fahrvergnügen auch bei niedrigen Geschwindigkeiten wird mit dem vielfach prämierten F12berlinetta garantiert. Unter den 8-Zylindern ist der California 30 der offene Gran Turismo, der sportliches Feeling mit Vielseitigkeit verbindet, ohne Kompromisse einzugehen. Der reinrassige Sportwagen ist der 458 Italia (mit seinem offenen Zwilling, dem 458 Spider). Dieser verfügt über einen V8-Heckmittelmotor, der in den Jahren 2011 und 2012 in zwei Kategorien den „International Engine of the Year Award“ gewinnen konnte und mit seiner Motorenkonfiguration in der glorreichen Ferrari Tradition steht.
Zu diesen Wagen gesellt sich der LaFerrari aus der limitierten Sonderedition. Von diesem Wagen werden lediglich 499 Exemplare gefertigt, welche die Speerspitze der Exzellenz des Unternehmens darstellen. Die Entwicklung des Wagens ermöglichte Experimente, die in zukünftige Serienwagen integriert werden könnten.

 
 

CO2–Reduzierung und Leistungssteigerung

Die Herausforderung, vor der Ferrari-Ingenieure in diesen Tagen stehen besteht daraus, einzigartige Leistung zu liefern während gleichzeitig der Verbrauch und die Abgasemissionen auf ein Minimum gesenkt werden. Konstante und bedeutende Investitionen in das Produkt führten zur Entwicklung der 8- und 12-Zylinder Triebwerke mit spezifischer Leistung, einem Einsatzbereich und Höchstdrehzahlen in den allerhöchsten Bereichen. Gleichzeitig wurden diese Triebwerke effizienter. Seit dem Jahr 2007 konnten die Abgasemissionen um 40% reduziert (dies bei dem tatsächlichen Einsatz durch die Besitzer) und die Leistung eines jeden Modells um rund 100 PS gesteigert werden. Dies ist das Ergebnis der Arbeiten, die nicht nur an den Triebwerken durchgeführt werden sondern auch an den strukturellen Komponenten, der Aerodynamik, den Reifen und den Fahrzeugsystemen. Dazu kommt nun auch das HELE (High Emotions Low Emissions) System, das, neben der besonderen Stop&Start-Technologie speziell auf sportlichen Einsatz zugeschnitten ist. Hier dreht es such um eine intelligente Kontrolle der Motorenlüfter und der Benzinpumpen, der elektronischen Steuerung des Kompressors der Klimaanlage und der Schaltvorgänge, die sich dem Fahrstil des Fahrers anpassen.
Dank des Know-hows der Scuderia im Bereich des KERS gelang es den Ingenieuren in Maranello ein Hybridtriebwerk zu entwickeln, das die fundamentalen Werte des Hauses Ferrari unterstreicht: Leistung und Fahrvergnügen. Die zum Einsatz kommende Technologie mit dem Namen HY-KERS garantiert die perfekte Balance zwischen einer Maximierung der Leistung und einer Reduzierung des Verbrauchs. Der LaFerrari, mit einer Abgasemission von lediglich 330 g/km CO2, arbeitet nicht vollständig elektrisch, da dies nicht der Aufgabe des Wagens entsprechen würde. Das System ist so entwickelt, dass es in zukünftigen Anwendungen für einige Kilometer in diesem Modus arbeiten kann. Eine vollelektrische Version des LaFerrari lief mit lediglich 220 g/km CO2-Emission im Drittelmix.

 
 

Führung im Bereich technischer Innovation

Jeder neue Ferrari bietet ein Höchstmaß an technischer Innovation und bahnbrechenden Lösungen, die in der Folge auch von anderen Herstellern in ihre Wagen integriert werden.
Zu diesen Innovationen, die von der Marke aus Maranello in der Vergangenheit präsentiert wurden, zählten unter anderem auch die am Lenkrad angebrachten Schaltwippen, die ursprünglich aus der Formel 1 stammen und schon bald zum Standard in Sportwagen wurden. Im Jahrzehnt von 2003 bis 2012 meldete Ferrari insgesamt 150 Patente an. Einige davon, wie das 4WD-System, das bei Bedarf im FF alle vier Räder antreibt, sind revolutionär. Das Vierradsystem etwa bietet geringes Gewicht, hohe Effizienz und sportliches Handling, was mit traditioneller 4WD-Technik nicht gegeben war.

 
 

Die bedeutendsten Innovationen Ferraris der vergangenen 20 Jahre

1997: F355 - der erste Wagen mit elektronisch gesteuerter F1-Schaltung mit Schaltwippen am Lenkrad

1999: 360 Modena – der erste Wagen mit Chassis und Karosserie vollständig aus Aluminium

2002: Enzo Ferrari – der erste Straßenwagen mit Kohlefaser-Keramik-Bremsen und aktiver Aerodynamik

2004: F430 – der erste Wagen mit elektronisch gesteuertem Differential (E-Diff)

2006: 599 GTB Fiorano – der erste Wagen mit Traktionskontrolle (F1-Trac)

2008: Ferrari California – der erste Wagen mit F1 Doppelscheibenkupplung mit Schaltwippen am Lenkrad

2011: FF – der erste Wagen mit 4RM (4WD) System

2013: LaFerrari – der erste Wagen mit HY-KERS Hybridtechnologie

 
 
 
 
 

Edle Materialien: Aluminium und Legierungen

In den vergangenen Jahren konzentrierte sich die Forschung auf die Gewichtsreduzierung, einen Bereich, in dem Know-how bezüglich des eingesetzten Materials gefragt ist. Seit 1999 fertigt Ferrari Straßenwagen mit Chassis und Karosserie aus 100% Aluminium, einem Material, das Hochleistungseigenschaften (leicht und fest), ein gutes Verhältnis von Zeit- und Kostenaufwand in großer Produktion und den Vorteil von einfacher Instandhaltung bietet. Letztes kommt besonders zum Tragen, wenn der Wagen viel eingesetzt wird. Das Carrozzeria Scaglietti Werk ist auf Aluminium spezialisiert und hat über 25 verschiedene Legierungen entwickelt. Einige davon kommen in der Automobilindustrie zum ersten Mal zum Einsatz. Die Legierungen führen zu erheblicher Gewichtsreduzierung, wobei gleichzeitig Leistung und Sicherheit verbessert werden konnten.
Im Falle des Sondermodells LaFerrari, der in einer Auflage von 499 Stück gefertigt wird, griff man auf von Hand beschichtete Kohlefaser zurück. Das Chassis verfügt über die gleichen vier Arten, wie sie auch in der Formel 1 zum Einsatz kommen. Hier kommen auch das gleiche Design und die gleichen Fertigungsmethoden, im gleichen Fertigungsbereich, zum Einsatz. Dies ermöglichte es das Design zu optimieren und die verschiedenen Funktionen zu integrieren (z.B. Sitze, Batteriefach), um das Chassis so steif wie möglich zu machen, während das Gewicht niedrig gehalten wird.

 
 
 
 
 

Elektronische Fahrzeugkontrolle

Alle Straßenwagen des Hauses Ferrari sind mit fortschrittlichen elektronischen Kontrollsystemen ausgestattet, die auf die Fahrzeugdynamik wirken. Diese Subsysteme wurden mit dem speziellen Ziel entwickelt ein Höchstmaß an Fahrfreude bei optimaler Sicherheit - auf der Straße sowie auf der Rennstrecke – zu gewährleisten. Dabei werden zudem Wendigkeit und Ansprechbarkeit auf höchstem Niveau geboten, was dem Fahrer ermöglicht basierend auf jedem fahrerischen Können ein Maximum aus dem Wagen herauszuholen.
Mit dem Manettino auf dem Lenkrad können die Parameter der verschiedenen Kontrollsysteme (elektronisch gesteuertes Differential, E-Diff, Traktionskontrolle F1-trac, ESC, ABS/EBD, F1-Doppelscheibenkupplung, Aufhängungsdämpfung (magnetorheologische SCM) reguliert werden, um den Wagen den verschiedenen Straßen- und Wetterverhältnissen anzupassen.
Bei schlechter Haftung sollte die Einstellung ICE (im FF), WET (in allen anderen Modellen) gewählt werden. Beim täglichen Einsatz unter normalen Bedingungen kann man die SPORT-Einstellung oder den RACE-Modus wählen, je nachdem ob man sich für einen eher komfortablen oder einen sportlicheren Fahrstil entscheidet. Die TC-off Position stellt die Traktionskontrolle und das ESC-off aus. Hier ist die Stabilitätskontrolle vollständig deaktiviert. Dies empfiehlt sich nur bei extrem guter Haftung.
Da sich sämtliche Kontroll- und Steuerungselemente nun auf dem Lenkrad befinden ist das Feeling dem Motorsport nun noch ähnlicher. Die Funktionen können mit einem Handgriff auf dem Lenkrad verändert werden. Dies bedeutet, dass die Leistungsniveaus des Wagens auch während dem Fahren modifiziert werden können. Das so genannte Human Machine Interface ist hier die perfekte Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine für ein absolutes Fahrerlebnis.
Mit dem LaFerrari haben die Kontrollsysteme nun ein noch komplexeres Niveau erreicht, was der Integration aktiver Aerodynamik und dem Hybridsystem mit den anderen Fahrdynamikkontrollsystemen an Bord zu verdanken ist. All dies zusammen garantiert ein so noch nie erlebtes Leistungsniveau Ferraris geschützte Algorithmen führen zu einer perfekten Integration von Elektro- und Verbrennungsmotor, was zu einer Verbesserung der Fahrzeugdynamik führt. So hält etwa das HY-KERS System in Kurven die Drehzahl des 12-Zylinder Triebwerks hoch, um eine schnellere Reaktion bei der Kurvenausfahrt zu gewährleisten.

 

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