Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Ferraris Anstrengungen bezüglich Nachhaltigkeit finden ihre Umsetzung im Abgasreduzierungsprogramm. Hier geht es um die Verbesserung der Effizienz der Wagen selbst und der Fertigungsprozesse sowie durch das Formula Uomo Project, das Präsident Luca di Montezemolo Anfang der 90er Jahre ins Leben rief. Dabei sind die Mitarbeiter die Eckpfeiler der Unternehmensaktivitäten. Das Konzept der Nachhaltigkeit - Verantwortung gegenüber all jenen, die Teil des Maranello Campus sind sowie gegenüber der eigenen Belegschaft – ist untrennbar mit der Qualität und der Sicherheit des Arbeitsplatzes verbunden. Ein einzigartiger Ansatz.

Allumfassende Energieeffizienz

Ferrari investiert seit 2001 stark in den strategischen Umweltbereich. Damals wurde dem Unternehmen die ISO 14001 Zertifizierung ausgestellt, die 2010 bestätigt wurde. 2007 erhielt Ferrari die Integrated Environmental Authorisation, während man im Jahr 2008 begann selbst Energie zu produzieren indem die ersten Solarzellen auf Gebäuden montiert wurden. Im Jahr 2009 ging die größte Anlage Italiens in Betrieb, um Strom, Heiß- und Kaltwasser mit Erdgas zu produzieren. Im Jahr 2011 kam eine zweite Solarzellengruppe hinzu, die auf dem Gebäude der Windkanalbüros montiert wurde. Durch die Verbindung sämtlicher Gebäude ist Ferrari nun bezüglich Energieproduktion vollkommen unabhängig. Hierbei erzielt man eine CO2-Reduzierung um 42,1% und eine Reduzierung von 66% von Feinstaub (PM.) Ferrari hat somit die Ziele, die in Kyoto gesteckt wurde, bereits erreicht und dabei doppelt so gute Ergebnisse erzielt wie in Europa vorgeschrieben. Das Energieprojekt ist Teil des Formula Uomo Projekts. Ziel ist es hier, die Belegschaft, ihre Anforderungen und ihre Fähigkeiten ins Zentrum der Unternehmensaktivitäten zu stellen.
In Bezug auf die aktuellen Fahrzeuge setzte sich Ferrari im Jahr 2007 das Ziel bis Ende 2012 eine Reduzierung des Abgasausstoßes um 40% zu erzielen. Dabei kam ein Plan zum Einsatz, der die Energieeffizienz (Anstieg der produzierten Energie) und den Wagen selbst (Energieanforderungen reduzieren) verbesserte. Auch nachdem man das Ziel erreicht hatte und der Wagen die gewünschten Reduzierungen auch im täglichen Einsatz mit den Fahrern erfüllte, stellten die Ingenieure in Maranello ihre Arbeit nicht ein, denn Anfang des Jahres 2013 wurde der erste Ferrari mit Hybridtechnologie vorgestellt.
Ein neuer Gasofen wurde zur Fertigung der Hauptkomponenten des Triebwerks durch Aluminiumfusion installiert (Zylinderköpfe, Nockenwellenabdeckung, Kurbelgehäuse, Sumpf). Der Ofen stellt nicht nur höhere Fertigungsqualität sicher sondern reduziert den Energieverbrauch um 70 Prozent, wobei er gleichzeitig die Schmelzkapazität auf 1.500 kg pro Stunde erhöht.
Durch die Automatisierung des Beladungs-Entladungs-Vorgangs trug die neue Anlage auch erheblich zur Steigerung des Sicherheitsniveaus der Arbeiter bei, die nun nicht mehr dem Feuer ausgesetzt sind.

 
 

Arbeitsumgebung: Wellbeing und Sicherheit

Die Qualität der Wagen kann nicht von der Lebensqualität der Frauen und Männer, die bei Ferrari arbeiten, getrennt werden. Gute Beleuchtung, Airconditioning, geringe Umwelteinwirkungen, Sicherheit, Lärmschutz, Grün- und Relaxbereiche, neben fortschrittlichsten Technologien sind die Basis einer Organisation, welche auch die Prinzipien der Formula Uomo ausmacht. Das Projekt wurde entwickelt, um den Angestellten die Möglichkeit zu geben ihr Talent, ihre Kreativität und ihre Leidenschaft bestmöglich zum Ausdruck zu bringen.
Im Laufe der Jahre wurden weitere bedeutende Investitionen vorgenommen, um die Grünbereiche zu erweitern. Diese Bereiche befinden sich in den Werksgebäuden und um diese herum und umfassen derzeit eine Fläche von insgesamt 165.000 Quadratmeter. Aloe arborescens, Buddleja und dianthus carthusianorum sind nur drei der unzähligen Pflanzenarten, die man auf dem Werksgelände in Maranello entdecken kann. Während einer Pause auf einer Bank im Grünen sitzend, aus dem Fenster sehend, fasziniert vom Sound eines Triebwerks und auch an der Fertigungsstraße, der Blick fällt stets auf einen blühenden Busch, Farn oder einen Baum. In der Motorenfertigung findet man Mohnblumen, in der Mechanikabteilung tropische Lilien. Insgesamt gibt es 25.000 Blumenbeete, Gärten und unzählige Arten an Bäumen. Der Ferrari Campus ist ein innovativer Arbeitsplatz, an dem das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Qualität des Arbeitsumfelds immer an erster Stelle stehen.
Daneben wurden aber auch große Investitionen im Bereich Sicherheit am Arbeitsplatz getätigt. Durch spezielles Training konnten bedeutende Ergebnisse in sämtlichen Unternehmensbereichen erzielt werden. Besonders effektiv war das Programm zur Erläuterung von so genannten „Beinaheunfällen“ durch die aktive Einbeziehung der Angestellten. Ebenfalls in den Bereich Sicherheit fallen die Defibrillatoren, die in jedem Gebäude auf dem Werksgelände zu finden sind.

 
 
 
 
 

Nullemissionsgebäude: die Zukunft ist bereits hier

Nach dem Windkanal, der Zerspannung, der Logistik, der Produktentwicklung, der Lackiererei und dem Restaurant sowie der Fahrzeug- und Motorenmontage, ist das nächste Gebäude, das die Formula Uomo-Anforderungen erfüllen muss, das neue Heim der Scuderia Ferrari. Für dieses Projekt, geplant vom französischen Architekten Jean-Michel Willmotte, wollte Ferrari die Latte noch höher legen. Damit soll der neue europäische Standard erreicht werden, der erst ab 2021 in Kraft tritt, wenn alle neuen privaten Gebäude nZEB (net Zero Emission Building oder Nullemissionsgebäude) sein müssen. Dies bedeutet, dass ein derartiges Gebäude im Laufe eines Jahres im Energiefluss eine Null aufweisen muss.
Bei der Planung des neuen Gebäudes für die Scuderia wollte Ferrari die nZEB-Philosophie schon vorzeitig umsetzen. Dies ist, auch aufgrund der Größe des Gebäudes eine große Herausforderung.
Um ein derartiges Energieziel zu erreichen muss man zuerst sorgfältig geplante technische Strategien durchspielen, um die Energieanforderungen zu optimieren, wobei natürliches Licht, thermische Isolierung bestmöglich genutzt und hoch effizientes Airconditioning mit Kontrollsystemen für Ventilation und Temperatur in sämtlichen Umgebungen kombiniert werden müssen, um das bestmögliche Qualitätsniveau und Komfort im Inneren des Gebäudes zu erzielen.
Die zweite, um das Gebäude als nZEB zu qualifizieren ist der weitreichende Einsatz erneuerbarer Energien wie Solarzellen.

 

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