Vom 288 GTO zum F40, vom F50 zum Enzo: Ziel des Unternehmens und der Ingenieure mit den Ferraris in limitierter Auflage ist es, das Limit bezüglich Technologie und Leistung auszuloten. Mit dem Enzo-Nachfolger Ferrari wird der traditionelle Technologietransfer auf ein neues Niveau gehoben: so etwa mit der Einführung des KERS, aber auch mit der Ausnutzung der von der Scuderia in der Formel 1 gesammelten Erfahrung, wobei hier stets anspruchsvollstes Material, Elektronik und Aerodynamik zum Einsatz kommen.
Alles, beginnend mit dem Aufbau des Wagens, ist neu. Aufgabe war es, ein kleineres und kompakteres Fahrzeug zu schaffen, das nicht nur mit einem klassischen Verbrennungsmotor - eine Weiterentwicklung des 740 PS 6,3-Liter V12-Triebwerks des neuen F12berlinetta - sondern auch mit einem Elektromotor sowie neben den Batterien einem zweiten für Servolenkung und Klimaanlage ausgestattet ist. Dies war auch für die Ferrari-Ingenieure eine einzigartige Herausforderung.