Triebwerk und kinetische Energie
Die limitierte Sonderserie wird von einem 740 PS starken 6,3-Liter V12-Tiebwerk, das mit dem neuen F12berlinetta eingeführt wurde, sowie der neuesten Entwicklung des elektronischen Ferrari-Hybridsystems HY-KERS, das 2010 in Genf präsentiert wurde, angetrieben. Das HY-KERS-System ist ein Leistungssteigerer sowie ein Mittel im Kampf für niedrigere Abgaswerte. Es wird damit gerechnet, dass das System rund zehn Prozent der Beschleunigungszeit von 0 auf 200 km/h kosten wird, dabei aber gleichzeitig zu einer beeindruckenden Abgasreduzierung von 40 Prozent beiträgt, wobei das Drehmomentvektorsystem, die Traktionskontrolle und die Bremskraftverteilung verbessert werden, da das System vollständig in Ferraris bereits außergewöhnliche Chassiselektronik integriert ist. Während dem Bremsen leitet das KERS die entstehende kinetische Energie direkt weiter, um die Batterien aufzuladen.
Die Wahl der richtigen Größe und des Gewichts ist für diesen Technologietyp von ausschlaggebender Bedeutung. Die Menge der nutzbaren elektrischen Energie und wie diese im Wagen zum Einsatz kommt, sind Entscheidungen, die - bedenkt man die Berufung des Wagens - mit Blick auf die Leistung getroffen werden. Es muss jedoch durchaus ein Gleichgewicht zwischen den Anforderungen der Batterie und der notwendigen Energiezufuhr für den Elektroantrieb gefunden werden. Die Einheit -bestehend aus Elektromotor, Hilfsvorrichtungen und Batterie - verfügt über ein Gewichts-Leistungsverhältnis von 1, wobei dies auf dem Effizienzniveau der Formel 1 liegt, womit das gesamte Gewichts-Leistungsverhältnis des Wagens weiter verbessert wird.