Ferrari Tribut an 1000 Miglia

Ferrari Tribut an 1000 Miglia

Zieleinlauf des Ferrari Tribute to 1000 Miglia und Triumph des 512 TR mit Verghini/Fuso

Brescia, 15. Mai 2011

Nach 1.600 Kilometern von Nord nach Süd und zurück bei beinahe sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel trafen die Teilnehmer des Ferrari Tribute mit ihren Wagen gestern am späten Abend auf der Viale Venezia in Brescia ein, während ein heftiges Gewitter über die Stadt hinweg zog.

Nach dem Zieleinlauf feierten die Teams das lange, aufregende und anstrengende Rennen sowie den Sieger, den Ferrari 512 TR (1992) mit Verghini/Fuso, den 458 Italia (2010) mit Danesi/Sesena auf Rang zwei und den 575M Maranello (2002) mit Giuppi/Giuppi auf Rang drei.

Die Teams werden sich heute, Sonntag, am Gardasee in Sirmione erholen. Dort sind sämtliche Wagen zu sehen, die am Ferrari Tribute to Mille Miglia teilgenommen haben, während später die Preisverleihung stattfinden wird.


Der Geburtsort Ferraris

Maranello, 14. Mai 2011

Die 150 Ferraris, die seit zwei Tagen auf den Straßen der Mille Miglia unterwegs sind, bogen durch die Einfahrt in Via Grizzaga ins Werk ein. Sie fuhren über die Straßen jenes Firmengeländes, auf dem sie einst das Licht der Welt erblickten und verließen das Werk durch das legendäre Tor auf der Via Abetone 4.
Nachdem sie an der Galleria Ferrari vorbeigefahren waren erreichten die Wagen die Ziellinie des Tribute 2011 auf der Rennstrecke von Fiorano.

Die letzten im Fahrtenbuch eingetragenen Kilometer waren somit wahrlich eine Rückkehr zu den Wurzeln für die Wagen aus Maranello. Ein kurzer, jedoch für die teilnehmenden Teams bedeutender Moment.

Nun fehlt nur noch die Parade in Brescia, um die Ausgabe des Jahres 2011 des Ferrari Tribute to 1000 Miglia gebührend abzuschließen.

In Richtung Fiorano

Rome, 14. Mai 2011

Der letzte Tag des Ferrari Tribute to Mille Miglia begann am frühen Morgen. Um 5:30 Uhr startete der erste Wagen aus Maranello in einem noch schlafenden Rom, nach dem gestrigen Fest, in das die gesamte Hauptstadt einbezogen war.

Doch weder Fahrer noch Beifahrer zeigen Ermüdungserscheinungen. Denn sie alle wissen, dass der heutige Abschnitt des Tributes die gleichen Emotionen für sie bereithält wie die Etappe, die sie nach Rom brachte, wobei sie heute Abend jedoch die Ziellinie in Brescia überqueren werden.

Nach Viterbo werden die 150 Ferraris die wunderschönen Altstädte von Siena und Florenz durchqueren, um dann dort anzukommen, wo die echte Mille Miglia einst oftmals entschieden wurde: auf den Kurven und Serpentinen hinauf zum Passo della Futa und der Raticosa. Auf diesen Straßen konnte man einst oftmals den Namen des Gewinners des Freccia Rossa, des roten Blitzes, herausfinden. Heute wie damals werden zahlreiche Fans die Straßen säumen und den Wagen und ihren Fahrern zuzujubeln und die Ferrari Tribute Teilnehmer grüßen.

Danach kommen die Wagen in Modena an, wo sie am Geburtshaus von Enzo Ferrari vorbeifahren und dann zum Grande Finale auf der Rennstrecke von Fiorano eintreffen, nahe dem Werk, in dem die teilnehmenden Wagen das Licht der Welt erblickt haben, Und dann, als wäre die Zeit für die Mille Miglia stehengeblieben, erreichen sie erneut Brescia und die Viale Venezia, von wo aus die Wagen am Donnerstag zur Ferrari Tribute to Mille Miglia aufgebrochen waren.

Die italienische Hauptstadt in Ferrari Rot

Rome, 13. Mai 2011

Die 150 am Ferrari Tribute teilnehmenden Teams stimmten am Ende des gestrigen Tages in einem Punkt überein: dies war eine Etappe, an die sie sich alle noch sehr lange erinnern werden! Wegen der traumhaften Straßen, auf denen die Dynamik der Wagen mit dem springenden Pferd voll zur Geltung kamen; aufgrund der einzigartigen Landschaft, welche die Teams auf Strecke genießen konnten; und nicht zuletzt wegen des warmherzigen Empfangs, der der Wagen aus Maranello in Rom bereitet wurde.

Nachdem sich alle teilnehmenden Teams am Olympiastadion versammelt hatten brachen die 150 Ferraris des Tributes zu einer Parade durch die Straßen Roms auf: entlang dem Lungotevere della Vittoria, der sie zum eigens errichteten ‚Laufsteg’ an der Engelsburg brachte, wo sie vom römischen Publikum herzlich empfangen wurden. Die Magie der Marke Ferrari, die beeindruckende Schönheit Roms und das warmherzige Publikum: ein Mischung aus Emotionen die keine der anwesenden Personen – Publikum oder Fahrer – unberührt ließ, wobei Letztere dank des unglaublichen Empfangs beinahe etwas verlegen wirkten.

Unter den in diesen Tagen auf den schönsten Straßen Italiens fahrenden Wagen befinden sich auch die 26 historischen Ferraris, die an der Mille Miglia teilnehmen. So etwa der von Christian Knobloch gesteuerte 735 LM (Startnummer 330), der vollständig von der Ferrari Classiche Abteilung restauriert wurde. Ein Wagen, der im Jahr 1955 mit Eugenio Castellotti am Steuer auf den selben Straßen unterwegs war und mit Phil Hill an den 24 Stunden von Le Mans teilnahm.

Ein weiterer interessanter Teilnehmer ist der 250 GT (Startnummer 286) mit dem US-Amerikaner Kenneth Roath, wobei auch dieser Wagen vollständig von Ferrari Classiche restauriert wurde und im Jahr 2009 den Concours d’Elegance in Villa d'Este und im Jahr 2010 den Cavallino Classic in Palm Beach als am besten restaurierter Wagen gewinnen konnte.

Die Herausforderung des Terminillo und die Freude in Rom

Imola, 13. Mai 2011

Am Morgen wurden am Ufer des Santerno Flusses die Motoren der am Ferrari Tribute to 1000 Miglia teilnehmenden Wagen für die zweite Etappe unter den wärmenden Strahlen der Frühlingssonne gestartet.

Die heutige Route führt die 44 verschiedenen Ferrari-Modelle, die am Tribute teilnehmen, aus der Region Emilia Romagna zum Monte Titano und durch die Republik San Marino, nach San Sepolcro und durch die Wälder Umbriens, um am Ende des Tages auf den Straßen Roms zu defilieren – der erste Wagen wird um 19:25 Uhr am Olympiastadion in Rom erwartet – und schließlich vor dem Castel Sant’Angelo, wo die 150 Teams von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo begrüßt werden, ihre Wagen zu präsentieren.

Die Teilnehmer aus aller Welt, konnten sich die Möglichkeit die Emotionen der Wagen und Fahrer - die einst auf den gleichen Straßen zum Mythos des Automobilbauers aus Maranello beitrugen - nachzuerleben, nicht nehmen lassen: Fahrer aus Europa, den USA, aber auch aus Hong Kong, Singapur und Saudi Arabien. Ein Zeichen dafür, dass die Leidenschaft für Ferrari wahrlich keine Grenzen kennt.

Im Gespräch mit den Teilnehmern vor dem Start zur heutigen Etappe konnte man hören, dass zahlreiche Fahrer und Copiloten sich heute ganz besonders auf zwei spezielle Momente freuen: den 2.000 Meter hohen Terminillo Pass, wo die Teams im vergangenen Jahr Schnee vorfanden, und den warmherzigen Empfang, der den Wagen von Ferrari stets in Rom bereitet wird.

Ferrari Tribute auf dem Weg nach Imola

Cento, 12. Mai 2011

Das Verhältnis der 1000 Miglia zu den Zuschauern ist wahrhaftig ein ganz besonderes auf den ersten Kilometern des Rennens. Denn es handelt hier sich um eine Liebe, die von Generation zu Generation weitergereicht wird: Familien und Gruppen von Freunden, die am Straßenrand die 1000 Miglia und ihre Leidenschaft für den Motorsport feiern.

Insgesamt 150 Teams des Ferrari Tribute to 1000 Miglia konnten dies heute auf der ersten Etappe, nachdem sie eine Stunde vor dem historischen Rennen der 1000 Miglia gestartet waren, selbst erleben. Eine ausgelassene Menge bejubelte die passierenden Wagen mit dem springenden Pferd. Eine Szene, die sich nach den ersten Kilometern in Brescia in allen Orten auf dem Weg nach Cento wiederholte.

Auch wenn möglicherweise nicht alle Zuschauer die Wagen nach Sonnenuntergang in all ihrer Pracht sehen konnten, so konnten sie sie doch schon von weitem hören, denn die 150 teilnehmenden Wagen begeisterten die Fans vor allem auch mit ihrem unnachahmlichen Motorensound.
Nachdem die Karawane Cento passiert hat wird der Ferrari Tribute die erste Etappe in Imola beenden, wobei die Teams schon auf den morgigen Abschnitt nach Rom vorbereitet sind.

2011 Tribute 2011 startet die Motoren

Brescia, 12 May 2011

Die 150 an der Ferrari Tribute to 1000 Miglia teilnehmenden Wagen wurden am Morgen vom zuständigen Personal mit Startnummern versehen und konnten im Anschluss von den anwesenden Fans begutachtet werden. Unterdessen hat sich die Stadt Brescia für die Veranstaltung fein gemacht und die Wagen aus Maranello stehen bereit.

Zahlreiche Zuschauer säumten den Piazza della Loggia, Corso Garibaldi und Via Pace, wo die am Ferrari Tribute teilnehmenden Wagen zu bewundern sind, um die einzigartige Stimmung der letzten Stunden vor dem Start zu genießen: die bedeutendsten Wagen der Geschichte des Hauses Ferrari aus der Nähe betrachten, Erinnerungsfotos schießen und dem Sound der Motoren lauschen, die oftmals auf Wunsch der Fans gestartet werden. Heitere Zuschauer, die nicht nur die Wagen genießen sondern auch Zeuge der Leidenschaft sind, die von der Marke Ferrari ausgeht.

Und dabei ist dies lediglich der Beginn. Denn entlang der Route der Mille Miglia werden tausende Zuschauer die Straßen säumen und Wagen und Fahrern der Ferrari Tribute sowie der Mille Miglia zujubeln.

Der erste Ferrari, der sich auf die Reise begeben wird, ist der 250 SWB Baujahr 1957 (mit der Startnummer 501), der um 17:55 Uhr die Startrampe in der Viale Venezia verlassen wird. Es folgen schließlich alle anderen Teilnehmer mit dem letzten Wagen in der Ferrari Tribute, dem 612 Sessanta (Startnummer 652), der eine Stunde vor dem Start der Mille Miglia abfahren wird.

Nach dem Start und dem Sonnenuntergang fahren die Wagen auf von Fans gesäumten Straßen entlang des Gardasees nach Verona, durchqueren die Poebene nach Cento und beenden die heutige Etappe in Imola.

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