Hongik Universität Seoul gewinnt Ferrari World Design Contest 2011
Maranello, 19. Juli 2011 – Die Studenten der Hongik Universität im südkoreanischen Seoul konnten den Ferrari World Design Contest für sich entscheiden. An diesem vom Automobilbauer aus Maranello ausgeschriebenen Designwettbewerb nahmen 50 Universitäten aus aller Welt teil, um die Herausforderung Ferraris anzugehen, die Wagen der Zukunft des springenden Pferds zu entwerfen. Die koreanische Universität gewann den Wettbewerb vor dem Turiner IED, während sich das London Royal College of Arts den dritten Platz sicherte.
Die besten drei Modelle sind:
1) Eternità – Kim Cheong Ju (Südkorea), Ahn Dre (Südkorea), Lee Sahngseok (Südkorea) – Hongik University (Seoul) (Seoul)
2) Xezri – Samir Sadikhov (Republik Aserbaidschan) – IED (Turin)
3) Cavallo Bianco – Henry Cloke (Großbritannien), Qi Haitao (Cina) – RCA (London)
Nach der Preisverleihung erklärte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo: “Die Kreativität junger Menschen zu fördern ist eine wesentliche Strategie in sämtlichen Lebensbereichen. Der Ferrari World Design Contest ist wie ein Fenster, das wir stets offen halten wollen, um weltweit die kreative Energie der kommenden Generation zu fördern. Ich konnte mich selbst von den wahrlich innovativen Ideen überzeugen, die von diesen überaus talentierten jungen Menschen eingesandt wurden. Ich konnte die große Leidenschaft und das enorme Engagement spüren, die in den Entwürfen ihren Ausdruck fanden. Ich bin davon überzeugt, dass einige dieser Vorschläge in Ferraris der Zukunft auftauchen werden.”
Den Studenten aus Seoul gelang es unterdessen am besten die Vorgaben Ferraris bezüglich eines reinrassigen Hypercars mit neuesten Technologien und Materialien umzusetzen. Dabei ging es darum den Hochleistungswagen nicht nur hinsichtlich des Aufbaus sondern zudem auch in sämtlichen anderen Aspekten als extrem (“hyper”) zu entwerfen. Nachdem ein erster 2D-Entwurf angefertigt wurde gingen die Teilnehmer des Wettbewerbs daran 3D-Modelle zu entwickeln, wobei 3D Autodesk® Alias zum Einsatz kam. Zudem fertigten sie Modelle im Maßstab 1:4, wobei sie die Schwerpunkte hier nicht nur auf funktionelle Aspekte sondern vielmehr auch auf die Details und das Interieur der Wagen legten.
Sämtliche Designkonzepte konzentrierten sich auf eine Reduzierung des Benzinverbrauchs durch den Einsatz alternativer Antriebssysteme und hierbei besonders auf Hybridmotoren. Ein weiterer gemeinsamer Nenner war eine Steigerung des Fahrvergnügens durch Gewichtsreduzierung. Bezüglich der Formen lösten geschmeidige Linien beinahe organische Formen in den verschiedenen Designprojekten ab.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden zwei Sonderpreise vergeben: Der “Autodesk Design Award” für den besten Einsatz der Alias-Software während des Entwurfs, der vom technischen Partner des Wettbewerbs an die Hongik Unversität überreicht wurde, sowie die Auszeichnung der “Most Unexpected Technological Solution”. Letztere ging an das Team der Jiangnan University (China) für die gewagtesten technischen Lösungen, die mit dem „The Drake“ Konzept präsentiert wurden. Die Auszeichnungen wurden von Brenda Discher, Autodesks Industry Market-Vizepräsidentin, und Ferrari CEO Amedeo Felisa überreicht.
Die drei Finalisten erhielten ihre Auszeichnungen aus den Händen von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, Ferrari CEO Amedeo Felisa, Paolo Pininfarina, dem Vorstandsvorsitzenden der Pininfarina Gruppe, die seit über sechs Jahrzehnten mit Ferrari das Design der Wagen aus Maranello entwickelt, sowie Flavio Manzoni, dem Direktor des Ferrari Style Centres, das für die Organisation des Wettbewerbs verantwortlich war.