Design & Stil

Stil

Außen

Das innovative, versenkbare Hardtop war für das Styling des 458 Spider ausschlaggebend: die Bewegung dieses Hardtops sowie die Art, auf die sich die beiden Teile falten, um im vor dem Motor liegenden Fach zu verschwinden führte zu einer außergewöhnlichen Aufteilung der Fahrzeugvolumen. Die Einschränkungen, die ein versenkbares Hardtop mit sich bringt, waren die Inspiration neue Formen zu finden, um bezüglich des Layouts des Wagens sowie seiner Aerodynamik die bestmögliche Lösung zu finden. Während die Motorabdeckung sowie die Seiten keinerlei Modifizierungen benötigten so musste das Heck hingegen vollkommen neu gestaltet werden. Das Hardtop besteht aus zwei Teilen, die derart gefaltet werden, um möglichst wenig Platz in Anspruch zu nehmen und dabei die Form des Hecks nicht zu verändern. Die beiden Teile rotieren um 180 Grad nach hinten – eines auf dem anderen – wodurch der Platzbedarf auf ein Minimum reduziert wird. Dies ermöglichte den Designern eine geräumige Rückbank für Gepäck hinter den Sitzen zu integrieren, die groß genug ist, um eine Golftasche zu verstauen. Das größte Problem bezüglich der Aerodynamik, das bei der Verwandlung des Coupés in einen Spider zu bewältigen war, war die Tatsache, dass kein Heckfenster zur Verfügung stand, um den Luftfluss zum Heckspoiler zu leiten und somit Abtrieb zu erzeugen. Die vom Ferrari Styling Centre und Pininfarina durchgeführten Arbeiten konzentrierten sich somit vornehmlich auf zwei Bereiche: die Streben, ein klassisches Stilelement aus Maranello, und die Motorabdeckung. Deren Formen wurden neu gestaltet, um die normalerweise bei Cabriolets auftretenden Turbulenzen zu beseitigen. So wurden die Streben derart entworfen, dass sie verschiedene Spider-Funktionen gleichzeitig erfüllen. So sind sie vor allem der Überrollbügel des Wagens: anders als beim 430 sind die verstärkten Strukturen des Wagens zum Schutz der Insassen nun in die Streben integriert. Vom Standpunkt der Aerodynamik aus betrachtet führte die Verjüngung der Streben hin auf die Motorabdeckung zu einem extrem effizienten Luftfluss, der auf die hinteren Kühler ausgerichtet ist. Die Lufteinlässe sind größer als die am Coupé und sind nicht nur auf den Ölkühler sondern auch auf das Triebwerk ausgerichtet. Die größeren Einlässe erhöhen wiederum den Noldereffekt, was darauf zurückzuführen ist, dass die Luftflussgeschwindigkeit beim Einlass abgesenkt wird und mehr Luft von dieser niedrigeren Fließgeschwindigkeit betroffen ist. Auf der Motorabdeckung befinden sich sechs Lufteinlässe, deren Anzahl und Form eine moderne Interpretation eines traditionellen Ferrari Stilelements darstellen. Zwischen den beiden Streben befindet sich eine elektrische Glasscheibe. Diese ist nicht nur ein Designelement der offenen Wagen mit Mittelmotor des Hauses Ferrari sondern auch ein effizienter Windstopp. Eine der bedeutendsten Innovationen im F430 Spider ist die Tatsache, dass das Triebwerk nicht länger sichtbar ist. Funktionsbasiertes Design führte zu dieser Neuerung, wobei es dabei darum ging die richtigen Formen zu schaffen und weniger darum das Triebwerk frei sichtbar zu machen. Die Abschaffung der Glasabdeckung des Triebwerks trug ebenso zur Gewichtsreduzierung des Wagens bei wie das Aluminium-Hardtop.

Innen

Das Cockpit des 458 Spider ist eine einzigartige Kombination aus Komfort und Eleganz. Das Ferrari Styling Centre legte außerordentlichen Wert auf das Raumangebot und die Ergonomie sowie auf Details und Verkleidungen, wie es der Ausrichtung des Wagens in der Modellpalette des springenden Pferds entspricht. Auch beim 458 Spider liegt der Fokus - wie beim 458 Italia - darauf, dass der Fahrer sich im Mittelpunkt des Wagens fühlt. Hierzu trägt das Formel 1-Layout des Cockpits bei, das eigens so gestaltet wurde, dass der Fahrer seine Hände so gut wie nie vom Lenkrad nehmen muss, um sich vollkommen auf die Straße und die Fahrt konzentrieren zu können. Die Doppelkrümmung des Dachs und der Sitze ist ergonomisch geformt, so dass auch große Fahrzeuginsassen von einer Größe von bis zu über 1,95m komfortabel Platz nehmen können. Aus Respekt zu seinem Bruder, dem Coupé, ist der 458 Spider etwas weniger extrem und mehr auf das tägliche Fahren und Ausflüge am Wochenende ausgerichtet. Das Interieur ist einfach gehalten und der Wagen bietet großzügigen Stauraum im Frontkofferraum und auf der Rückbank. Speziell für den Wagen gefertigte Koffersets stehen ebenfalls zur Verfügung. Diese haben ein spezielles Motiv, das sich an den sechs Lufteinlässen der Motorabdeckung inspiriert. Der Frontkofferraum fasst 58 Liter, wobei auch ein Kleidersack angeboten wird, der auf die drei speziell gefertigten Koffer passt, die als Sonderausstattung erhältlich sind. Auf der Rückbank kann eine Golftasche verstaut werden, die auch längere Schläger enthalten kann. Dieser großzügige Raum ist der Neugestaltung des Querträgers zu verdanken, der für die Torsionssteifigkeit des Chassis sorgt und die beiden als Überrollbügel eingesetzten Streben verstärkt. Die Schutzvorrichtungen wurden intelligent in das Styling des 458 Spider integriert, was auch dem einzigartigen Design der B-Säulen-Streben zu verdanken ist. Zwei der von Ferrari angebotenen maßgeschneiderten Koffer passen perfekt auf die Bank hinter den Sitzen.

Mensch-Maschinen-Schnittstelle

Die Beseitigung der Schalthebel und die Anordnung sämtlicher Kontrollinstrumente am Lenkrad unterstreichen die sportliche Berufung des 458 Spider. Die Tatsache, dass der Fahrer sämtliche Kommandos geben kann ohne dabei die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen führt zu optimaler Performance unter sämtlichen Fahrbedingungen. Dies ist es was Ferrari die Mensch-Maschinen-Schnittstelle nennt und den Fahrer zum absoluten Mittelpunkt des Wagens macht. Um außergewöhnlich sportliches und dabei gleichzeitig sicheres Fahrvergnügen zu gewährleisten ist der 458 Spider mit VDA (Vehicle Dynamic Assistance) ausgestattet. Damit erhält der Fahrer Informationen bezüglich des Wagens und des möglichen Leistungsniveaus. Das VDA ist aktiviert wenn sich das Manettino in RACE, CT OFF oder ESC OFF Modus befindet und bietet noch größeres und sicheres Fahrvergnügen, da es klare Informationen bezüglich der für den Wagen in bestimmten Momenten geeigneten Einstellungen bietet. Ein Algorithmus bestimmt den Zustand des Wagens (Bremsen, Triebwerks- und Reifentemperatur) basierend auf bestimmten Parametern (Längs- und Querbeschleunigung, Umdrehungszahlen, Geschwindigkeit...) und gibt die für den Wagen geeignetsten Einstellungen an den Fahrer weiter. WARM UP: die einzelnen Komponenten müssen noch ihre Betriebstemperatur erreichen; GO: optimale Betriebstemperatur für Höchstleistung; OVER: Überhitzung, Komponenten müssen gekühlt werden. Diese Informationen werden auf dem linken TFT-Bildschirm angezeigt, während auf dem rechten Display Informationen bezüglich der Satellitennavigation, der Infotainmentauswahl, des Mobiltelefons, des virtuellen Tachymeters sowie der als Zubehör erhältlichen Einparkkamera angezeigt werden.

458 Spider in the studio

 
458 Spider in the studio
An exceptional selection of high-resolution photos in the gallery to present the 458 Spider’s characteristics.

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