Radaufhängungen
Die Radaufhängungen des 458 Italia verfügen über eine innovative Architektur: die Vorderradaufhängungen wurden mit Doppelquerlenkern in L-Form entwickelt, während hinten Multilink-Aufhängungen eingesetzt werden. Das Ergebnis dieser Innovation ist nicht nur eine bessere Längsflexibilität, die sich in einer höheren Absorptionsfähigkeit von Straßenunebenheiten und maximaler Laufruhe für einen optimalen Fahrkomfort ausdrückt, sondern auch eine größere Quersteifigkeit, die für ein besseres Handling des 458 Italia sorgt.
Der 458 verfügt über Aufhängungen mit magnetorheologischer Dämpferkontrolle der zweiten Generation (SCM2), ein System, das beim 599 GTB eingeführt wurde. Im Vergleich zur Vorgängerversion verfügt dieses System über ein neues Steuergerät, das eine kürzere Ansprechzeit (8 ms) erreicht, sowie über einen neuen Stoßdämpfer mit geschmierter Schaftführung, der eine Verminderung der internen Reibungen (-35 %) ermöglicht. All dies führt zu einer höheren Kontrollgenauigkeit und einer erhöhten Schwingungsdämpfung.
Durch diese Eigenschaften können des Weiteren in Verbindung mit einer spezifischen Reifeneinstellung höhere Vertikalsteifigkeiten (+35% im Vergleich zum F430) mit geringerem Schlingereffekt und die Einführung eines direkteren Lenkwinkels (11,9° gegenüber 16,9° des F430, Ziffern die -30 % entsprechen) erreicht werden. Dadurch muss der Fahrer weniger am Lenkrad „arbeiten”, egal ob auf der Rennstrecke oder im Straßenverkehr.