Triebwerk

Triebwerk

Das 65° V12-Triebwerk mit einem Hubraum von 6.262 cm3 und Direkteinspritzung mit 200 Bar, bietet Leistungen, die noch nie zuvor von einem 12-Zylinder Saugmotor erreicht wurden. Die maximale Leistung liegt bei 740 PS bei 8.250 Umdrehungen pro Minute, während die spezifische Leistung einen Rekordwert von 118 PS/L erreicht. Die außergewöhnliche Sportlichkeit des Wagens wird durch das maximale Drehmoment von 690 Nm sichergestellt, wobei 80 Prozent davon bereits bei 2.500 Umdrehungen zur Verfügung stehen und bis zum Drehzahlmaximum von 8.700 Umdrehungen konstant außergewöhnliche Durchzugsleistung geboten werden.

Wie jene für die Formel 1-Rennwagen entwickelten Triebwerke so besitzt auch der Motor des neuen F12berlinetta eine extrem niedrige Trägheit wodurch er die Umdrehungszahlen extrem schnell erhöhen kann. Das Fahrvergnügen wird durch den satten und vollen Sound der Abgasanlage – charakteristisch für die V12-Saugmotoren von Ferrari - gesteigert. Die Leistungen dieses Triebwerks beeindrucken auch hinsichtlich seiner Effizienz: so konnten sowohl Verbrauch als auch Emissionen um 30 Prozent verringert werden. Dies ist auch dem Stop&Start-System, der “Smart”-Lichtmaschine, der “Multispark”-Funktion sowie den zahlreichen technischen Lösungen zur Verringerung der Reibungen zu verdanken, was den F12berlinetta zum “Best in Class” bezüglich des Leistung-Emissions-Verhältnisses macht.

Das Kompressionsverhältnis wurde auf 13,5:1 erhöht und an das neue ionisierte 3.0 Schaltbrett angepasst, womit der Zündvorgang überwacht und Fehlzündungen erkannt werden. Dieses Schaltbrett verfügt über die „Multispark”-Funktion, die es ermöglicht drei starke, aufeinanderfolgende Zündfunken von unterschiedlicher Dauer zu erzeugen. Damit wird im niedrigen Drehzahlbereich die Verbrennung optimiert, was zu besseren Verbrauchszahlen führt. Das Triebwerk ist mit einem Stop&Start-System und einer“Smart”-Lichtmaschine - welche die Batterie nur auflädt, wenn keine Leistung angefordert wird - ausgestattet. Zudem wurden eingehende Arbeiten bezüglich einer Verringerung der Reibungen des Abgasgegendrucks und der Ansaugdepression vorgenommen. Des Weiteren wurden vier Ölrückholpumpen mit nun kleinerem Durchmesser und Lamellen montiert, um die Ableitung des Öls hin zu den Pumpen zu optimieren. Die Schmierung wird durch eine Beschickungspumpe mit variierbarem Füllvermögen garantiert. Durch die anodisierte erste Aushöhlung der Nocken sowie dem ersten Segment in PVD mit Grafal-Beschichtung wird die Reibung zwischen Nocke und Kolben reduziert. Die Nockenwellen sind durch Läppen der Oberflächen reibungsbehandelt, um deren Rauheit zu verringern. Hierbei konnten Ra-Werte von unter 0,05 erzielt werden, womit der Reibungskoeffizient zwischen Nocke, Nockenwelle und Stößel reduziert wird. Letztere sind mit DLC (Diamond Like Carbon) überzogen, was zu einem geringeren Reibungskoeffizienten zum Vorteil von Leistung und Verbrauch führt.

Im oberen Bereich des Triebwerks kommen ein neuer Krümmeraufbau, Ansaugleitungen sowie neue Vortöpfe mit Resonanzkörpern zum Einsatz. Die Einführung von Resonanzkörpern garantiert einen Spitzenwert des Überdrucks im Inneren des Ansaugkrümmers direkt nach der Ansaugventilöffnung sowie direkt vor der Schließung. Damit kann eine höhere Füllung des Zylinders sichergestellt werden, was zu einer dynamischen Aufladung führt, welche die Leistung des Triebwerks steigert. Die gesamte Abgasanlage wurde optimiert, wobei die Katalysatoren miniaturisiert wurden und durch die Hydroformylierung der Kollektoren - welche ihre Form ändern ohne dabei die Leistung zu verändern - die Durchlässigkeit verbessert und der Gegendruck verringert werden. Aufbau und Material der Anlage wurden entwickelt, um die Ansaug- und Ablassgeräusche zu harmonisieren, womit der sportliche Charakter des Wagens unterstrichen wird. Sämtliche Zylinderrohre der 6-in-1-Abgasansauganlage mit Mono-Katalysator besitzen die gleiche Länge, womit ein gleichmäßiger Sound, mit Betonung auf die Verbrennungsphase, erzeugt werden kann. Der Sound ist klar und unter sämtlichen Fahrbedingungen im Inneren des Wagens vernehmbar.

Das F1-Getriebe mit Doppelscheibenkupplung und sieben Gängen garantiert eine beachtliche Leistungssteigerung und gleichzeitig verbesserten Fahrkomfort. Die Technologie basiert auf voneinander unabhängigem Management der geraden sowie der ungeraden Gänge, die durch zwei separate Wellen vorgewählt werden. Die Schaltzeit – die Zeit der Überlagerung von Öffnen und Schließen der beiden Kupplungen – ist gleich null, was somit dazu führt, dass der Anstieg der Drehmomentkurve nicht unterbrochen wird. Im F12berlinetta kommen verkürzte Übersetzungsverhältnisse zum Einsatz. Der siebte Gang wurde ausgelegt, um unter sämtlichen Bedingungen stets die volle Leistung des Wagens ausnutzen zu können. In das Getriebe wurde unter anderem auch das elektronisch gesteuerte E-Diff3 Differential integriert. Dabei handelt es sich um eine Lösung, die zur Verringerung des Gesamtgewichts des Wagens beiträgt.

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